Zusammenfassung - unsere Forderungen

Jesus Christus hat Gewaltlosigkeit gelebt und gelehrt. Wir sind berufen, Zeugen seines Friedens zu sein. Darum sollten wir das Militär nicht länger unterstützen!

(1.) Militärkonzerte in Kirchen beenden! Es gibt etwa 100 Militärkonzerte pro Jahr in evang. und kath. Kirchen, z.B. in der Pauluskirche Ulm.

(2.) Bekenntnisschriften überprüfen! Wo werden Militär, Krieg und Gewalt gerechtfertigt? Z.B. im Augsburger Bekenntnis, Artikel 16, in der Zwei-Schwerter-Lehre...

(3.) Die Militärseelsorge, die von der Bundeswehr organisiert und bezahlt wird, ersetzen durch eine unabhängige Soldatenseelsorge, die von den Kirchen organisiert und bezahlt wird! Es gibt derzeit 200 Militärpfarrer, die Fahrzeuge der Bundeswehr benutzen, im Ausland militärische Kleidung tragen und Auslandseinsätze der Bundeswehr rechtfertigen.

(4.) Die Kirchen sollten eine Empfehlung an ihre Mitglieder aussprechen, nicht in der Rüstung und nicht beim Militär zu arbeiten! Diese Empfehlung gibt es bislang weder von der EKD noch von der DBK.

(5.) Welche diakonischen Projekte werden durch Rüstungsfirmen gesponsert? Die Kirchen sollten diese weit verbreitete Praxis beenden.

(6.) Wenn sich Rüstungsfirmen im Bereich einer Kirchengemeinde befinden, sollten die betreffenden Gemeinden nicht länger die Augen, die Ohren und den Mund davor verschließen!

(7.) Die Kirche sollte gewaltlose Methoden und Projekte fördern: ZFD, PBI, NP, CPT, BSV...

(8.) Kirchensteuern, die aus der Rüstungsindustrie stammen, für Friedensprojekte verwenden!

V.i.S.d.P: Christ/innen in der Deutschen Friedensgesellschaft-VK und im Internationalem Versöhnungsbund deutscher Zweig. Stand: Juni 2015.